Lehrergespräche
Ich wohne hier ja mit gleich mehreren (Sprach-)Lehrern zusammen und so steht das Wesen des Lehrens immer aufs neue auf der Gesprächsordnung. Meine heutige These in diesem Zusammenhang ist das Auslaufen des Modells Vollzeit(fach)lehrer (zum einen habe ich erkannt, daß es nichts für mich ist - aber ich denke, daß die Kritik an dem Modell auch im allgemeinerem Rahmen bestand hat). Ausschlaggebend für mich war hierzu Erkenntnis, daß das ewige Problem des Mathematiklehrers ein strukturelles ist. So kann kein Mathematiklehrer befriedigend beantworten, warum man dieser Disziplin größere Aufmerksamkeit widmen sollte (zumindest dem Teil, der über die vier Grundrechenarten hinausgeht). Sollte der Lehrer allerdings neben der Lehrtätigkeit noch eine andere Beschäftigung (sei es forschend oder in der Wirtschaft) ausüben, gewinnen etwaige Behauptungen über die Relevanz seines Faches eine ganz andere Qualtität, insbesondere mehr Glaubwürdigkeit.
Ich denke, daß diese Argumentation für alle Fachlehrer gilt.
Ein anderer Gesichtspunkt ist natürlich auch das Phänomen des "ausgebrannten" Lehrers. Dieses hat nicht zuletzt auch mit der zuweilen stark eingeschränkten Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung, die im zeitgenössischen Berufsleben in Form des häufigen internen und externen Jobwechsels ja selbstverständlich geworden ist.
Die ausgeprägte Hobbykultur der meisten Lehrer klassischer Halbtagsschulen kann wohl als Versuch gewertet werden, sich persönliche und auch fachliche Entwicklungsfelder doch zu erschliessen.
Ich folgere auch hier, weg vom Vollzeitlehrer, hin zum Doppelberuf. Stellen wir neben die bewährte Diade Forschung und Lehre eine zweite: Lehren und Schaffen. Ob das sich anbietende kühne Gedankenspiel der Triade Forschung, Lehre und Schaffen Sinn macht, liegt ausserhalb meiner derzeitigen Überlegungen.
Mein Zimmernachbar und Sprachlehrer ist allerdings der Meinung, das die ganze Lehrtätigkeit ohnehin völlig für die Katz ist. Lernen muss eh jeder selbst.
Ich denke, daß diese Argumentation für alle Fachlehrer gilt.
Ein anderer Gesichtspunkt ist natürlich auch das Phänomen des "ausgebrannten" Lehrers. Dieses hat nicht zuletzt auch mit der zuweilen stark eingeschränkten Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung, die im zeitgenössischen Berufsleben in Form des häufigen internen und externen Jobwechsels ja selbstverständlich geworden ist.
Die ausgeprägte Hobbykultur der meisten Lehrer klassischer Halbtagsschulen kann wohl als Versuch gewertet werden, sich persönliche und auch fachliche Entwicklungsfelder doch zu erschliessen.
Ich folgere auch hier, weg vom Vollzeitlehrer, hin zum Doppelberuf. Stellen wir neben die bewährte Diade Forschung und Lehre eine zweite: Lehren und Schaffen. Ob das sich anbietende kühne Gedankenspiel der Triade Forschung, Lehre und Schaffen Sinn macht, liegt ausserhalb meiner derzeitigen Überlegungen.
Mein Zimmernachbar und Sprachlehrer ist allerdings der Meinung, das die ganze Lehrtätigkeit ohnehin völlig für die Katz ist. Lernen muss eh jeder selbst.

