Sunday, January 30, 2005

Arbeitswut

Wieder ursprünglicher Absichten bin ich nun doch mehr in Arbeit versunken als es auf die Dauer gut ist. Sieht mal wieder nach einem mehr oder weniger durch gearbeitetem Wochenende aus. Und das in guter Gesellschaft, denn diese beiden Handvoll Studenten stacheln sich noch untereinander auf. Ich weiss, für Architekturstudenten sind solche Zustände normal, für mich als Naturwissenschaftler, insbesonderer Mathematiker, sind sie eine definitiv neue Erfahrung.

Die Reservoir Dogs sind übrigens ganz grossartig. Wieder mal eine Bildungslücke geschlossen. Der Mr. Pink Schauspieler Steve Buscemi scheint bei solchen Filmen tatsächlich immer zugegen zu sein.

Sunday, January 23, 2005

Friendster

Ich dachte ich probier es mal aus, dieses Friendster. Auch wenn es offenbar unter "Bloggern" letztes Jahr zum Boykottaufruf kam.

Wednesday, January 19, 2005

Haus am See

Das Wochenende unter Mißachtung aller akademischen Pflichten in Berlin verbracht und wahrlich nicht bereut. Jetzt kann der Endspurt zum "Haus am See" beginnen. Und außerdem kenne ich jetzt endlich ein paar Quiz Show Millionäre.

Tuesday, January 11, 2005

In Pfefferminzsauce! Asterix, das arme Schwein!

Habe heute zum erstem Mal mit Pfefferminze gekocht. Es ist einfach passiert. War eigentlich gar nicht so schlimm. Bin ich jetzt noch zu retten? Immerhin spiele ich noch nicht Cricket.

Monday, January 10, 2005

Escher und der Blog

Jetzt ist es raus. Mag es auch wieder wie eine umständlich verpackte Binsenweisheit erscheinen. Es ist immerhin wöchentlich in den Charts "Jeder braucht jemanden". Hat man niemanden, kann es auch man selbst sein, oder ein etwas anderes ich, oder gar eine Gemeinde von Unter-Ichen. So geht mit der Singlekultur eine Kultur der Selbstbezüglichkeiten, Selbstergänzungen und Selbstreflektionen einher. Man stellt mit Spannung fest, daß man selten der gleiche ist. Wie z.B Calvin, als er einen Brief an sein ich von Morgen schreibt. Schreibt man solche Briefe regelmässig, wirds ein Tagebuch. (Calvins Brief ist hier noch voll des Neides auf sein Zukunfts ich, daß so viel mehr weiß als er. Dieses wiederum bemitleidet sein gestriges Ich. Aber da muß man wohl durch.) Ich zerkaue das jetzt nicht weiter, wollte es nur kurz festhalten. Mehr steht hier: (Sph. III, S.582ff).

Saturday, January 08, 2005

Zwischen den Jahren

War viel los in den Ferien. Weihnachten in Heidelberg, Klassentreffen (10 jähriges), Julfeier. Und dann nichts wie weg nach Frankreich.



Einkaufen, Kochen, Eseen, Rezepte besprechen. Wer hätte gedacht, dass man damit seinen Tag füllen kann. An sportlichen Tagen gab es aber auch einen Spaziergang. Frühstück unter der warmen mediterranen Sonne war auch nicht zu verachten.
Zurück in England bin ich wie erwartet mit Arbeit zugestapelt worden. Hätte mich überrascht, wenn es anders gewesen wäre. =)

Friday, January 07, 2005

Weihnachtsmänner in Frankreich

In Frankreich klettern sie. Denke ich an Weihnachtsmänner, sehe ich das weihnachtliche Äquivalent eines fliegenden Chevrolets mit acht Rentieren und einem erstaunlichen Wendekreis. Jedenfalls hat Santa einen extrem chefigen Schlitten, saust stilvoll durch die Nacht, parkt lässig vor dem nächsten Schornstein, erledigt routiniert sein Weihnachtsgeschäft. (Ich meine natürlich die Geschenke.) Erhaben fliegt er dann weiter im Auftrag ewiger Jugend und Glückseligkeit.

Doch auch unter Weihnachtsmännern gibt es Privilegierte und Underdogs. Und der Santa am unteren Ende dieser Hackordnung muss Ende Dezember nach Frankreich. Kein Schlitten, kein Rentier, kein Fliegen, kein nichts. Wenn er Glück hat, kann er irgendwo eine Leiter auftreiben. Ansonsten heißt es klettern. So sieht man die erbarmungswürdigen Rauschebarthelden sich in unwürdiger Pose an Fenstersimse, Balustraden, Balkone und Dachrinnen klammern. Schliesslich vom Winde verweht oder gar bei tragischen Unfällen von Kabeln erdrosselt. Wahrlich, die Hölle des Weihnachtsmannes heißt Frankreich.

Allerdings habe ich mir nun sagen lassen, dass diese Unsitte des weihnachtlichen Klettermanns auch in Deutschland Fuß gefasst hat. Ich selbst konnte das allerdings noch nicht beobachten.

Das folgende Bild (von hier) hat zwar wenig mit oben Gesagtem zu tun. Ich finde es aber trotzdem gut.


Thursday, January 06, 2005

Der Wolf, 19. Feb. bis 20. März

Zu den Weihnachten bekam ich ein "Indianerhoroskop"(im Netz auch bei Spiritproject) geschenkt. So bin ich also (einzelne Auszüge):
"... sensibel, kreativ, künstlerisch veranlagt.
Man wendet sich gern an sie, wenn man Hilfe braucht.
Sie schätzen die Freiheit und ihren Freiraum, lassen sich aber auch leicht von anderen beeinflussen.
Sie haben eine philosophische Ader, sind vertrauensvoll und aufrichtig. ..."
Richtungstotem Büffel: Norden, Weisheit, Intuition, Mystik
Elementtotem Frosch: hohe Sensibilität
Stein Affinität: Jade
Baum-Affinität: Eiche
Farb-Affinität: Blau-Grün

Wednesday, January 05, 2005

Beim Lesen französischer Autobahnschilder

kommen einem so Gedanken. (Es ging ja nach Frankreich zwischen den Jahren.) Dort, wie in den meisten europäischen Sprachräumen stieß die Anwendbarkeit der lateinischen Schrift aufgrund der phonetischen Vielfalt auf ihre Grenzen. Zumeist wurde durch Umlaute, Akzente etc. nachgebessert. Schaut man nach Frankreich, so drängt sich der Verdacht auf, dass bei dem dortigen Anpassungsprozess einige Baustellen irgendwann einfach liegen geblieben sind. Könnte es sein, dass der römische Rechtschreibbeauftragte für Gallien seinerzeit bei den problematischen Wörter einfach alle in Frage kommenden Vokale hintereinander schrieb und sie mit einem Kreuz als „noch zu bearbeiten“ markierte? Oder doch die Scrabble Leidenschaft? Vielleicht kann es mir ja irgendwann jemand erklären.

Tuesday, January 04, 2005

Prinz der Schwerter

In der Julnacht gezogen.



Frei nach Bürger/Fiebig:
Im Zeichen des Wassermanns. Die Gedanken zerren am Wagen des Bewusstseins, dass hoffentlich die Zügel in der Hand hat – oder torkelnd am Gängelband der Luftgeister hängt? „Auf der Höhe der Zeit“ oder „verloren im Strom der Ereignisse“?
Verstreuten Gedanken sammeln; Denken und Tun zusammen bringen.
Gedanken „erinnern, wiederholen, durcharbeiten“ bis sie klar sind.

Deutung nach Drugster:
"Jemand strebt vom Festen, Groben zur Stufe des ersten Verfeinerung. Es liegt also ein edles Streben vor und der Wunsch nach Klarheit wird im Ausdruck sichtbar. Schulung mag noch erforderlich sein, aber das Streben ist aufrichtig. Gleichzeitig wäre es verfehlt, von diesem Menschen Perfektion zu erwarten. Er/sie strebt Makellosigkeit an, hat sie aber noch nicht erreicht. Das Schwert gehört ihm noch nicht."