Monday, January 10, 2005

Escher und der Blog

Jetzt ist es raus. Mag es auch wieder wie eine umständlich verpackte Binsenweisheit erscheinen. Es ist immerhin wöchentlich in den Charts "Jeder braucht jemanden". Hat man niemanden, kann es auch man selbst sein, oder ein etwas anderes ich, oder gar eine Gemeinde von Unter-Ichen. So geht mit der Singlekultur eine Kultur der Selbstbezüglichkeiten, Selbstergänzungen und Selbstreflektionen einher. Man stellt mit Spannung fest, daß man selten der gleiche ist. Wie z.B Calvin, als er einen Brief an sein ich von Morgen schreibt. Schreibt man solche Briefe regelmässig, wirds ein Tagebuch. (Calvins Brief ist hier noch voll des Neides auf sein Zukunfts ich, daß so viel mehr weiß als er. Dieses wiederum bemitleidet sein gestriges Ich. Aber da muß man wohl durch.) Ich zerkaue das jetzt nicht weiter, wollte es nur kurz festhalten. Mehr steht hier: (Sph. III, S.582ff).

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