Der Untergang
Die Sommerpause ist vorbei und das "Philosphische Quartett" tagt wieder. Und wie immer bin ich dem ZDF sehr dankbar, dass die ganze Sendung über das Internet abrufbar ist. Die letzte Sendung über den Populismus habe ich ja unkommentiert verstreichen lassen. Vielleicht hole ich das in Kürze nach.
Der Untertitel der Sendung, also die Frage: "Großes Kinowerk oder Tabubruch" wurde glücklicherweise nicht debattiert.
Erhellend fand ich die Anregung von Jörg Friedrich ("Der Brand"), den "Untergang" Hitlers als Metapher für die vielen freiwilligen Selbstopferungen in den letzten Wochen des Krieges zu denken. Lieber der Tod als das Leben in Knechtschaft. Sl.: "Suicide by Churchill" als deutsche Variante des amerikanischen "suicide by cop". Fried.: "Der Übermensch ist unbesiegbar, er bezwingt sich höchstens selbst."
Gut gesehen denke ist auch die Analogie zum aktuellen Zeitgeschehen, die Aktualität des Motifs: Überwindung einer aussichtslosen Lage und tiefer Demütigung durch einen suizidalen "Triumphalismus".
Herr Safranski stellte mit Nachdruck fest, daß es bemerkenswert sei, daß der Film vor allem aus einer ästhetischen Perspektive debattiert wird, daß also obige Frage gar nicht mehr gestellt wird. Die verkrampfte Stimmung in jeder öffentlichen Diskussion über das dritte Reich in den letzten zehn bis zwanzig Jahren ist mir noch deutlich in Erinnerung. Safranski: "Tribunalsierung der Diskussion", "Ringen um den moralischen Mehrwert", manifest in dem häufigen Vorwurf der Verharmlosung oder Nichtbeachtung gewisser Opfergruppen.
Der Untertitel der Sendung, also die Frage: "Großes Kinowerk oder Tabubruch" wurde glücklicherweise nicht debattiert.
Erhellend fand ich die Anregung von Jörg Friedrich ("Der Brand"), den "Untergang" Hitlers als Metapher für die vielen freiwilligen Selbstopferungen in den letzten Wochen des Krieges zu denken. Lieber der Tod als das Leben in Knechtschaft. Sl.: "Suicide by Churchill" als deutsche Variante des amerikanischen "suicide by cop". Fried.: "Der Übermensch ist unbesiegbar, er bezwingt sich höchstens selbst."
Gut gesehen denke ist auch die Analogie zum aktuellen Zeitgeschehen, die Aktualität des Motifs: Überwindung einer aussichtslosen Lage und tiefer Demütigung durch einen suizidalen "Triumphalismus".
Herr Safranski stellte mit Nachdruck fest, daß es bemerkenswert sei, daß der Film vor allem aus einer ästhetischen Perspektive debattiert wird, daß also obige Frage gar nicht mehr gestellt wird. Die verkrampfte Stimmung in jeder öffentlichen Diskussion über das dritte Reich in den letzten zehn bis zwanzig Jahren ist mir noch deutlich in Erinnerung. Safranski: "Tribunalsierung der Diskussion", "Ringen um den moralischen Mehrwert", manifest in dem häufigen Vorwurf der Verharmlosung oder Nichtbeachtung gewisser Opfergruppen.

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